Ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten:

1. Zahnkaries, Parodontose

2. Erkrankungen des Bewegungsapparates wie rheumatische Erkrankungen, Arthrose usw.

3. Stoffwechselkrankheiten wie Übergewicht, Diabetes, Leberschäden, Gallen und Nierensteine, Gicht usw.

4. Die meisten Erkrankungen der Verdauungsorgane wie Stuhlverstopfung, Leber-, Galle-,

Bauchspeicheldrüsen- sowie Dünn- und Dickdarmerkrankungen.

5. Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombosen.

6. Mangelnde Infektabwehr

7. Die meisten sogenannten Allergien.

8. Manche Erkrankungen des Nervensystems

9. Auch an der Entstehung des Krebses ist die Fehlernährung mitbeteiligt.

 

Achten Sie bei der Ernährung auf krankmachende Nahrungsmittel:

1. Auszugsmehle:

Unter Auszugsmehle versteht man Mehle, bei denen vor dem eigentlichen Mahlvorgang die Randschichten und der Keim entfernt werden. Auszugsmehl vom Roggen heißt Graumehl und vom Weizen Weißmehl. Diesen Mehlen fehlen wichtige Vitalstoffe, das bei der Beseitigung der Randschichten und des Keims mit entfernt wird.

2. Fabrikzuckerarten:

Unter Fabrikzucker versteht man alle industriell hergestellten Zuckerarten. Diese Zuckerarten sind nahezu frei von Vitalstoffen, sie verursachen Störungen im Kohlenhydrat und Vitamin- Stoffwechsel.

3. Fabrikfette:

Damit sind Fette gemeint, die durch Raffinationsprozesse gewonnen werden, z.B. Öle, die nicht mehr kalt gepresst sind, sondern durch chemische Extraktion (Auszug von Stoffen) hergestellt wurden. Um aus Ölen streichfähige Fette, Margarinen herzustellen sind Hydrierungsprozesse notwendig, bei denen die fettlöslichen Vitamine zerstört und die ungesättigten Fettsäuren gesättigt werden, also ihre Eigenschaften als biologische Wirkstoffe verlieren.

4. Genmanipulierte Produkte:

Viele moderne Forschungen haben nachgewiesen, dass genmanipulierte Produkte gesundheitsschädlich sind. Vom Staat und Industrie werden solche Forschungsergebnisse allerdings vertuscht.

5. Präparierte und konservierte Produkte:

Wie Fruchtkonserven(Marmeladen),Gemüse und Tierkonserven(Wurst).Konservierungsstoffe wirken sich belastend auf den Organismus aus.

Die oben genannten Nahrungsmittel führen häufig verzehrt zu Stoffwechselbelastungen und in einen Vitalstoffmangel.

Vitalstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme, ungesättigte Fettsäuren und Faserstoffe (Ballaststoffe).

Nur wenn diese Vitalstoffe in einem richtigen Verhältnis in der Nahrung mit enthalten sind, ist die Nahrung vollwertig und volle Gesundheit möglich.

 

Gesund und schlank durch die richtige Ernährung:

Da eine gesunde Kost zivilisationsbedingte Erkrankungen beseitigen kann, reguliert sie auch die Adipositas (Fettsucht), weil es sich bei der Adipositas um eine ernährungsbedingte Stoffwechselstörung handelt, verursacht durch einen Vitalstoffmangel.

 

1. Kaufen Sie sich ihre Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau.

2. Essen Sie drei Mahlzeiten am Tag und nichts zwischendurch.

3. Nehmen Sie ihre Mahlzeiten mit Ruhe zu sich. Es ist wichtig gut zu kauen, Sie schaffen dadurch Vorarbeit für den weiteren Verdauungsvorgang.

4. Achten Sie auf ihr Sättigungsgefühl, wenn Sie satt sind , nicht mehr weiter essen.

5. Wichtig ist dass ihr essen lecker zubereitet ist, so dass Sie sich auf ihr Essen freuen können.

6. Nicht zuviel Salz und Pfeffer.

7. Integrieren Sie in ihre Küche viele Getreide- und Gemüsegerichte.

8. 1/3 der Lebensmittel sollte aus Frischkost bestehen –  Salate, rohes Gemüse und rohem Obst als Vorspeise oder als Hauptgericht. Im Sommer kann der Frischkostanteil auf ½ erhöht werden.

Allerdings schwankt der Frischkostanteil von Erkrankung zur Erkrankung, z.B. bei einer Magenschleimhautentzündung keine Frischkost. Bei der Nervenerkrankung Multiple Sklerose steigt der Frischkostanteil auf 70% bis 80%.

9. Vollkornbrote

10. Täglich 3 Esslöffel Getreide in Form eines Frischkorngerichts.

11. Naturbellassene Fette, unraffinierte kaltgepresste Öle wie Olivenöl, Distelöl, Sonnenblumenöl, Leinsamenöl, Walnussöl und Butter.

12. Fisch 1 bis 2 mal pro Woche.

13. Fleisch 1 mal pro Woche. Wenn kein Verlangen nach Fleisch vorhanden ist, können Sie Fleisch auch seltener essen oder es problemlos ganz weglassen.

14. Morgends vor dem Frühstück ein Glas warmes Wasser trinken und etwas bewegen wie eine Morgengymnastik oder einen kleinen Waldspaziergang.

15. Die letzte Mahlzeit sollte nicht zu spät eingenommen werden.

16. Bringen Sie sich täglich einmal zum Schwitzen z.B. durch einen strammen Waldspaziergang, Schwimmen, Radfahren oder Tanzen. Wichtig ist dass Sie mit Leidenschaft dabei sind.

17. Getränke: Am besten ist Quellwasser und Tee. Der Tee sollte leicht sein, am besten einen auf Sie abgestimmten Gesundheitstee.

18. Stoffwechselanregende Maßnahmen wie Wechselduschen, Sauna oder Massagen wirken sich günstig aus.

19. Bei Stoffwechselstörungen wie z.B. Adipositas (Fettsucht) sollten Sie sich ein individuelles Arznei-Rezept ausstellen lassen, bestehend aus Heilpflanzen, die den Stoffwechsel anregen und entschlacken sowie ihre Konstitution stärken. Das Rezept wird durch eine ganzheitliche Diagnose (Irisdiagnose), individuell auf Sie abgestimmt.

 

Die Umstellung auf die biologisch vollwertige Heilnahrung:

In den ersten drei bis vier Wochen muss man streng die Grundsätze einhalten, das heißt:

1. keine Industrienahrung wie Zucker, Weißmehl, Graumehl, Konserven.

2. für diese Zeit kein Fleisch.

3.keine Genussgifte wie Kaffee.

4. nur Quellwasser und Gesundheitstees als Getränke.

5. keine Nahrungsmittel mit Fett erhitzen, sondern das hochwertige Öl nach dem Kochen dazugeben. Alles frisch zubereiten und nur leicht Würzen.

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