Das therapeutisch unterstützte Heilfasten

“Jeder kann zaubern, jeder kann seine Ziele erreichen, wenn er denken kann, wenn er warten kann, wenn er fasten kann.”
Hermann Hesse, “Siddhartha”
„Was die Augen für die äußere Welt sind, das ist das Fasten für die innere“
Mahatma Gandhi

Heilfasten und Naturheilkunde

Alleinig durch das Fasten werden tiefgreifende Entgiftungsprozesse in Gang gesetzt.Durch die Kombination des Fastens mit einer individuellen naturheilkundlichen Unterstützung werden Entschlackungs- / Entgiftungsprozesse nochmals wesentlich beschleunigt.Die Heilfastenkur wirkt sich hierdurch viel tiefgreifender aus und das auf allen Ebenen – Körper, Geist und Seele. Erneuerungsprozesse finden in hohem Maße statt und als positiver Nebeneffekt verliert man nach einer Heilfastenkurwoche 5 bis 6 Kg an Gewicht.Das Konzept des Heilfastens nach Buchinger wurde von uns aus naturheilkundlicher Familientradition leicht modifiziert, in punkto Naturheilkunde noch vertieft und erweitert:es besteht aus einem idividuell erstelltem Arzneirezept der chinesischen Phytotherapie, hierdurch wird der ganze Organismus in seiner Spezifik unterstützt;spagyrische Arznei wird verordnet, diese greift besonders tief in Entgiftungsprosesse ein;Heilfastentees, Basenstoffe, Yoga, Massagen, osteopathische Behandlungen und Akupressur ergänzen und runden die Heilfastenkur ab.
Heilfasten dient …. 
- zur Entgiftung und Reinigung des Körpers durch die Ausscheidung von Ablagerungen aus  Gelenken, Gefäßsystemen, Muskel- und Bindegewebe;- zur Ausheilung oder Umstimmung chronischer Erkrankungen;- zum Abbau von Fettreserven und zur Gewichtsreduktion;- zur Anregung des Herz-Kreislaufsystems;- zur Krankheitsvorbeugung;- zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers;- zur Regeneration des Darms als wichtigem Teil des Immunsystems;- zur Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts;- zur ganzheitlichen Reinigung von Körper, Geist und Seele.
Beschwerden bei welchen Heilfasten sehr gut hilft:
- entzündliche und degenerative Muskel und Gelenkerkrankungen;- rheumatische Erkrankungen, Gicht;- Kopfschmerzen und Migräne;- Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel;- Herz/Kreislauf Erkrankungen;- Durchblutungsstörungen, Diabetes Typ 2, Stoffwechselstörungen, Übergewicht;- Lebererkrankungen, Magen-Darm Erkrankungen, Nierenerkrankungen, Hauterkrankungen;- chronische Azidose (Übersäuerung);- Frauenerkrankungen wie PMS, Hitzewallungen, hormonelles Ungleichgewicht;- Präcancerosen (Vorstadium von Krebs);

– depressive Verstimmungen.

heilfasten_heilfastenkur

Das therapeutisch unterstützte Heilfasten eignet sich für sehr viele Erkrankungen um diese auszuheilen oder um eine seit vielen Jahren bestehende hartnäckige chronische Erkrankung welche sich in Stagnation befindet, regressiv vikariieren zu lassen (lesen Sie hierzu den Bericht über die Homotoxinlehre und ihre sechs Krankheitsphasen). Die Methode des therapeutisch unterstützten Heilfasten ist einfach und kann von zu Hause aus durchgeführt werden (forrausgesetzt Sie haben Urlaub).

Am Anfang steht die Erstuntersuchung, nach Diagnosestellung wird ein individuell gefertigtes spagyrisches Rezept erstellt.
In der Fastenzeit steigt der Organismus völlig auf Entgiftung um. Gerade durch die verschriebene Arznei und den sehr guten Bedingungen der Entlastung von allem, sind hier große Schritte in punkto Ausheilung chronischer Erkrankungen sehr gut möglich.

Der Fastenplan zum therapeutisch unterstütztem Heilfasten:

Vorfastentag
Am Vorfastentag wird der Organismus entlastet und auf das Heilfasten eingestellt. An diesem Tag fängt der Patient an seine individuell zusammengestellte Arznei 3 x täglich zu nehmen.
Nach dem Aufwachen :
2 Tassen (pro Tasse 0,2 bis 0,3 L. je nach Körpergewicht) heißes Wasser, dem Wasser die spagyrische Arznei zugeben.
Frühstück: Frühstück nach Prof. Kollath und eine Tasse heißes Wasser.
Vormittag: 1 Tasse heißes Wasser
Mittags: eine kleine Portion Hirse mit Endivien-, Fenchel-, oder Rote-Bete-Salat und 2 Tassen heißes Wasser , dem Wasser die spagyrische Arznei zugeben.
Nachmittag: 2 Tassen heißes Wasser
Abend: Gemüsebrühe mit Möhren, danach 2 Tassen heißes Wasser , dem Wasser die Spagyrische Arznei zugeben.
Wichtige Anmerkungen zu dem Wasser:
Es werden in der Fastenzeit je nach Körpergewicht 2 bis 4 L. Wasser täglich getrunken. Wichtig ist eine hervorragende Wasserqualität.
Leitungswasser ist nicht geeignet da es mit Giftigen Stoffen wie z.B. Chlor und Schwermetalle belastet ist. (Lesen Sie hierzu auch den Bericht über Wasser.)
Der 1. Fastentag
Nach dem Aufwachen: man löst 1 bis 3 TL Glaubersalz in 0,5L. warmem Wasser. ( je nach Empfindlichkeit des Darmes wird das Glaubersalz dosiert). Die Flüssigkeit wird zügig ausgetrunken. Danach in Ruhe 0,5L. warmes Wasser nachtrinken, dem Wasser die spagyrische Arznei zugeben.
Frühstück: man lässt eine Tasse ( pro Tasse 0,2 bis 0,3 L. je nach Körpergewicht) mit Gemüsesaft aus kontrolliert Biologischem Anbau, kurz zum sieden bringen und langsam mit dem Löffel essen. Danach lässt man 1TL. Indische Flohsamenschalen auf eine Tasse warmen Wasser 10 Min. quellen. Dann nochmal gut umrühren und austrinken. Damit die Flohsamenschalen nicht im Darm durch Wassermangel verklumpen können ist es wichtig zwei Tassen warmes Wasser in Ruhe nachzutrinken.
Mittag: eine Tasse heißen Gemüsesaft langsam mit dem Löffel essen. 2 Tassen ( pro Tasse 0,2 bis 0,3 L. je nach Körpergewicht) heißes Wasser , dem Wasser die spagyrische Arznei zugeben. 1 TL Flohsamenschalen ( wie oben beschrieben )
Abend: eine Tasse heißen Gemüsesaft langsam mit dem Löffel essen. 2 Tassen ( pro Tasse 0,2 bis 0,3 L. je nach Körpergewicht) heißes Wasser , dem Wasser die Spagyrische Arznei zugeben. 1 TL Flohsamenschalen ( wie oben beschrieben )

Begleitende Maßnahmen und Therapeutische Anwendungen :

Während der Fastenzeit ist es wichtig sich gut zu unterstützen da alle Entgiftungsprozesse auf Hochtouren laufen.
1. 2 x täglich 1 Stunde im Wald spazieren gehen. Die leichte körperliche Anstrengung tut sehr gut. Nach einigen Tagen des Fastens wird häufig von intensiven Erlebnissen berichtet – so werden z.B. die Umgebung klarer und intensiver wahrgenommen.
2. Morgends warm duschen, kalt abschliessen.
3. Abends warm baden mit Badezusätzen wie Basenbad, Lavendelbad, Melissenbad, Meersalsbad.
4. 1 x täglich Zufur von Basischen Mineralien.
5. Jeden zweiten Tag einen warmen Einlauf mit spagyrischer Arznei oder eine Mischung aus chinesischen Heilkräutern.
6. Mittags für eine Stunde ruhen.
7. Jeden zweiten Tag sich eine osteopatische Behandlung im Wechsel mit Massagen gönnen. Hier werden Schlackenstoffe aus den Muskeln und Bindegewebe in der Fastenzeit besonders effektiv gelöst.
Der 2. Bis 7 Fastentag:
Nach dem Aufwachen: 2 Tassen heisses Wasser in Ruhe trinken, dem Wasser die Spagyrische Arznei zugeben.
Frühstück : 1 TL. Flohsamenschalen ( wie oben beschrieben ). Eine Tasse heißen Gemüsesaft langsam mit dem Löffel essen.
Mittag: 1 TL. Flohsamenschalen ( wie oben beschrieben ). Eine Tasse heißen Gemüsesaft langsam mit dem Löffel essen.
2 Tassen heisses Wasser in Ruhe trinken, dem Wasser die spagyrische Arznei zugeben.
Abend : 1 TL. Flohsamenschalen ( wie oben beschrieben). Eine Tasse heißen Gemüsesaft langsam mit dem Löffel essen.
2 Tassen heisses Wasser in Ruhe trinken, dem Wasser die spagyrische Arznei zugeben.

Die Heilfastenkur ist bewusst gleichbleibend gehalten, hierdurch kann der Organismus sich sehr gut auf die täglich verabreichten Stoffe einspielen und sich effektiv auf entgiftende Prozesse konzentrieren.
Der 1. Aufbautag: Es wird genau so weiter gemacht wie bei Fastentag 2. Bis 7.
Als Zusatz wird jeweils zum Frühstück, mittags und Abendessen ein geriebener Apfel mit jeweils einer Scheibe Knäckebrot langsam gegessen.
2 bis 7. Aufbautag Ab dem 2. Aufbautag kann langsam begonnen werden , die Mahlzeiten mit gekochtem Getreide und Gemüse zu bereiten.
Die Menge soll in kleinen Maßen anfangen und langsam gesteigert werden. In diese Zeit soll die Spagyrische Arznei weiter genommen werden.
Ab dem 2. Aufbautag kann man die Flohsamenschalen weglassen.
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